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Zikaden

Die Zikaden (Auchenorrhyncha) gehören (wie die Wanzen und die Pflanzenläuse) zur Ordnung der Schnabelkerfe. Sie bilden dort zwei Unterordnungen, nämlich die Rundkopfzikaden (Cicadomorpha) und die Spitzkopfzikaden (Fulgoromorpha). Weltweit sind etwa 40.000 Arten beschrieben. Nach dem „Verzeichnis der Zikaden (Auchenorrhyncha) der Bundesländer Deutschlands“, von Herbert Nickel und Reinhard Remane (2003), sind in Deutschland 620 und in Bayern 515 Arten bekannt und noch einige unbekannte Arten zu erwarten. Die Artenzahlen der Bundesländer nehmen nach Norden hin ab.

Zikaden sind in vielen Lebensräumen zu finden, sie saugen überwiegend an Pflanzen und sind dabei überwiegend auf ganz bestimmte Nahrungspflanzen beschränkt. Aufgrund ihrer hohen und meist sehr spezifischen Lebensraumansprüche gelten Zikaden als gute Bioindikatoren, da sie sehr rasch auf Veränderungen reagieren. Rund die Hälfte aller Arten in Deutschland sind vom Aussterben bedroht und stehen auf der Roten Liste.

Nachfolgend wird nur nach Familien untergliedert.
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    Blutzikaden
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    Zwergzikaden
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    Käferzikaden