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Schlangen-Wiesenknöterich

Der Schlangen-Wiesenknöterich (Bistorta officinalis) wird auch als Schlangen-Knöterich (Polygonum bistorta) bezeichnet.
Die Pflanze wird zwischen 30-80 cm hoch und blüht von Mai-August.
Die Stängel sind unverzweigt, die Blütenstände sind dicht und walzenförmig. Diese kann bis zu 1 cm dick und 9 cm lang sein

.
Das Vorkommen ist mehr im Berg- und Hügelland, auf feuchten Wiesen und an Ufern.

Standorte sind feuchte Humusböden, die reich an Stickstoff- und Mineralverbindungen sind. Man findet sie vor allem in Feuchtwiesen der Niederungen bis zur alpinen Stufe. Der Schlangenknöterich ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Verbands Calthion (nährstoffreiche Feuchtwiesen). Der deutsche und wissenschaftliche Namen beschreiben ein markantes Merkmal, den verdickten und schlangenförmig gewundenen Wurzelstock.


Die einzelnen dichten Knöterich-Flecken innerhalb der Wiesen gehen auf die weit kriechenden Ausläufer und die vegetative Vermehrung zurück. Sie werden auf der Weide vom Vieh gemieden, als gemähtes Grünfutter und Heu jedoch verzehrt.
Mit ihrem hohen Gerbstoffgehalt wirkt die 'Schlangenwurzel' entzündungshemmend und blutgerinnungsfördernd. Die frischen Sprossen und Blätter ergeben ein vorzügliches Gemüse.

Der Schlangen-Knöterich (Polygonum bistorta) ist eine Raupenfutterpflanze für:

Randring-Perlmutterfalter (Boloria eunomia)

Natterwurz-Perlmutterfalter (Boloria titania)

Blauschillernder Feuerfalter (Lycaena helle)

Lilagold-Feuerfalter (Lycaena hippothoe), auch Kleiner Ampfer-Feuerfalter genannt