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Langfühlerschrecken

In der gebräuchlichen Systematik der Insekten (Insecta) werden die uns als „Heuschrecken“ bekannten Arten in zwei Ordnungen aufgeteilt, die Kurzfühlerschrecken (Caelifera) und die Langfühlerschrecken (Ensifera), ohne dass es einen zusammenfassenden Überbegriff gibt. Abweichend davon gibt es aber auch eine Darstellung, in der es eine zusammenfassende Ordnung der Heuschrecken oder Springschrecken (Orthoptera oder Saltatoria) gibt, die sich dann in zwei Unterordnungen aufteilt.

Daraus wird schon deutlich, dass Kurz- und Langfühlerschrecken viele Gemeinsamkeiten haben. Die Ordnung der Langfühlerschrecken teilt sich (soweit hierzulande relevant) zunächst in drei Überfamilien auf: Laubheuschrecken (Tettigonioidea), Grillen (Grylloidea) und Höhlenschrecken (Rhaphidophoridae), wobei die Laubheuschrecken weitaus die meisten Arten beinhalten.

Die meisten Arten machen durch einen mehr oder weniger lauten artspezifischen „Gesang“ auf sich aufmerksam, was sowohl der Partnerfindung, als auch zur Verteidigung der Reviergrenzen dient. Zur Erzeugung dieser Geräusche werden die Vorderflügel aneinander oder die Beine an den Flügeln gerieben. Demzufolge besitzen sie natürlich auch zwei Hörorgane. Sie befinden sich meist an beiden Vorderbeinen oder am Bauch, was eine genaue Ortung des anderen „Musikanten“ ermöglicht. Die Weibchen haben eine mehr oder weniger groß ausgebildete Legeröhre, mit der sie die Eier im Boden ablegen bzw. eingraben. Das Ei oder die sich daraus entwickelnde Larve, überwintert. Das Besondere bei der Entwicklung der Heuschrecken ist, dass sie, im Gegensatz zu vielen anderen Insekten, kein Puppenstadium haben. Vielmehr entwickelt sich die Larve von Anfang an als verkleinerte Ausgabe der Heuschrecke, bis sie schließlich, nach mehreren Häutungen, zur erwachsenen Heuschrecke, der „Imago“ wird. Oft können wir auch schon die Larven („Nymphen“) in ihrem Lebensraum beobachten.

Durch ältere Fotos, die über viele Jahre aufgenommen wurden, können auch sehr seltene und teilweise inzwischen ausgestorbene Arten gezeigt werden. Dadurch wird auch schmerzlich der zu beklagende (und anhaltende) Verlust aufgezeigt.

Die Einteilung der nachfolgenden Ordner folgt den Familien. Soweit Unterfamilien zu unterscheiden sind, wird das bei der Familie erwähnt. Die zugrunde gelegte Systematik ist hier zu finden:
de.wikipedia.org/wiki/Langfühlerschrecken

Der Gefährdungsgrad der Springschrecken in Deutschland wird im Text genannt, die Quelle (2013/2016) hierzu (soweit dort gelistet) ist hier zu finden.

 

  • 502_3708-Heupferd.jpg
    Singschrecken
  • 705_2845-Gemeine-Sichelschrecke.jpg
    Sichelschrecken
  • f91f9ff1-a1d1-4e39-83dd-5c0ce4f48dfc-Gemeine-Eichenschrecke-PS.jpg
    Eichenschrecken
  • 502_0814-Feldgrille.jpg
    Grillen